Ärzte Zeitung, 01.03.2005

FUNDSACHE

Arzt findet bislang größte Primzahl

7 816 230 Dezimalziffern besitzt die größte Primzahl, die bisher errechnet worden ist. Errechnet hat sie der Augenarzt Dr. Martin Nowak aus Michelfeld. Benützt habe er dazu seine Praxis-EDV, heißt es im Newsletter heise online.

Insgesamt 24 Rechner seien im Augenzentrum des Arztes im Einsatz. Wenn die Rechnerkapazitäten nicht ausgelastet sind, arbeiten sie für das Internet-Projekt GIMPS (Great Internet Mersenne Prime Serach): Nowak läßt sie nach neuen Primzahlen suchen, genauer nach Mersenne-Primzahlen. Das sind die Primzahlen, die eins weniger als die Zweierpotenz einer Primzahl sind.

Benannt sind sie nach dem französischen Mönch Marin Mersenne (1588 bis 1648). Erst im Mai 2004 wurde die 41. Mersenne-Primzahl entdeckt. Und nun hat ein deutscher Augenarzt die 42. gefunden: 225 964 951 - 1. Das System des Arztes habe nur fünf Tage gebraucht, um zu bestätigen, daß die Zahl tatsächlich eine Primzahl ist, heißt es. (ug)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »

Wie Ärzte Hausbesuche richtig delegieren

Das EBM-Kapitel 38 macht den NäPA-Hausbesuch auch für Fachärzte interessant. Was abgerechnet werden darf, hängt nämlich entscheidend von der Qualifikation der Praxismitarbeiterin ab. mehr »