Ärzte Zeitung, 13.09.2006

FUNDSACHE

Wie Väter ihre Töchter beeinflussen

Väter und Töchter - eine besondere Beziehung! Wie sehr sie in die Tiefe geht, das wollen Wissenschaftler der Pennsylvania State University in den USA jetzt nachgewiesen haben: Biologische Väter scheinen ein Pheromon auszusenden, das die sexuelle Reife ihrer Töchter verzögert, teilt die Uni mit.

"Gibt es diese Signale nicht, erreichen Mädchen ihre sexuelle Reife früher", so der Psychologe Professor Robert Matchock. Von Tieren, etwa Nagern, habe man diesen Effekt, der offenbar Inzucht verhindern soll, bereits gekannt. Nun hätten Forscher kürzlich einen bisher unbekannten Pheromon-Rezeptor im menschlichen Geruchssystem nachgewiesen, der eine Rolle bei der Menarche spiele.

An der Penn State University wurden dann Daten von 1938 Studentinnen gesammelt. Das Ergebnis: Mädchen, die ohne einen biologischen Vater groß werden, bekommen ihre erste Periode etwa drei Monate früher als Mädchen, deren Vater mit im Haus lebt. (ug)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »