Ärzte Zeitung, 19.02.2008

FUNDSACHE

Schöner Träumen mit Düften

Wer im Schlaf angenehme Düfte schnuppert, träumt schöner. "Träume werden durch Gerüche beeinflusst", schreibt das Magazin "Geo" über eine Studie der Uniklinik und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim.

Je schöner ein Schlafender einen Geruch findet, desto lieblicher sei auch die Erinnerung an den Traum. Albträume ließen sich allerdings nicht immer mit schönen Düften aus dem Schlafzimmer verbannen, so Traumforscher Michael Schredl.

Für die Studie wurden 15 Frauen jeweils dreimal pro Nacht in der sogenannten REM-Phase geweckt. Kurz vorher ließen die Forscher die Probandinnen zehn Sekunden lang verschiedene Aromen riechen - stinkenden Schwefelwasserstoff, nach Rosen duftendes Phenylethylamin und neutrale Kontrollluft. In 10 von 15 Fällen wussten die Frauen, was sie geträumt hatten. Dabei zeigte sich: Nach einem angenehmen Geruch sahen die Frauen ihre Träume deutlich positiver. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »