Ärzte Zeitung, 16.03.2004

FUNDSACHE

Espresso ist gesund, sagt eine Italienerin

Kaffee zählte bislang nicht gerade zu den gesündesten Freuden des Lebens. Erst kürzlich ging durch die Presse, daß Ärzte dem britischen Premierminister Tony Blair geraten haben, weniger von dem koffeinhaltigen Getränk zu konsumieren.

Doch jetzt wischt eine Ernährungswissenschaftlerin alle Bedenken beiseite und behauptet, daß Kaffee, speziell Espresso, besonders stark sein muß, um seine gesundheitsfördernde Wirkung zu entfalten. Wen wundert’s, daß die Expertin aus Italien, dem Zentrum der Espresso-Trinker, stammt, wie BBC-Online berichtet.

Dr. Chiara Trombetti vom Humanitas-Gavazzeni-Institut in Bergamo mag zwar selbst keinen Espresso, hat aber herausgefunden, daß der kleine Schwarze Antioxidantien enthält, die gut für die Arterien sind, daß ein Espresso Kopfschmerzen lindern kann, einer Leberzirrhose und sogar Gallensteinen vorbeugt. Das Koffein schließlich könne das Asthma-Risiko senken. Fazit: Wohl bekomm’s! (Smi)

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