Ärzte Zeitung, 20.02.2012

Institut will weniger Salz in Lebensmitteln

BERLIN (eb). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, den Salzgehalt von verarbeiteten Lebensmitteln zu beschränken. Damit solle den hohen Raten von Bluthochdruck in der Bevölkerung entgegen gewirkt werden.

Salz werde nämlich vor allem über häufig verzehrte Fertigprodukte wie Brot, Käse, Fleisch- und Wurstwaren aufgenommen; solche Produkte in der Kost zu verringern, sei sehr schwierig.

Verbraucher sollten zudem Salz generell nur mäßig verwenden, um zusätzliche Einträge zu vermeiden. Eine Anpassung an einen milden Salzgeschmack könne durch eine schrittweise Reduktion erfolgen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »