Direkt zum Inhaltsbereich

"Prävention fordern und fördern"

NEUSS (ras). Pharmafirmen sollten sich nach Ansicht von Dr. Marcel Mangen, Geschäftsführer bei Janssen-Cilag, auch für die Prävention stark machen. Gerade die Früherkennung führe häufig dazu, daß eine Arzneitherapie noch rechtzeitig genug eingeleitet werden könne.

Veröffentlicht:

Auf diese Zusammenhänge hat Mangen bei der Tagung "Gesunde Kinder - Praktische Prävention fordern und fördern" hingewiesen, die Janssen-Cilag in Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss ausgerichtet hat. Die Tagung fand zu Ehren jener Träger des ersten Deutschen Präventionspreises statt, die aus Nordrhein-Westfalen stammen.

Wie notwendig Prävention ist, verdeutlichten allein die 200 000 Kinder und Jugendlichen mit Teilleistungs-, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen, die pro Jahr in 120 Sozialpädiatrischen Zentren behandelt würden, betonte der Ärztliche Direktor des Kinderzentrums München, Professor Hubertus von Voß.

Mit gezielten Präventionsstrategien könnten vielen Kindern aufwendige Therapien erspart bleiben. Man könne daher nur hoffen, daß das neue Präventionsgesetz zu einem Paradigmenwechsel führe und insbesondere die primäre Prävention und die Präventionsforschung gestärkt würden.

Wie vielfältig Präventionsansätze in der Praxis sein können, verdeutlichten auch die drei aus NRW stammenen Träger des Deutschen Präventionspreises. Geehrt wurden das Gesundheitsamt Heinsberg für das Projekt Partizipation (Wege der Gesundheitsförderung in der Sekundarstufe 1), das Projekt Mo. Ki Monheim (Präventionsprojekt für Kinder aus armen Familien) und das Neusser Model prokita für das Engagement des Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienstes bei der Förderung der frühkindlichen Entwicklung.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Betablocker nach Herzinfarkt – Standard oder Einzelfallentscheidung?

Tipps für das Gespräch

Krebsfrüherkennung: Das ist bei der Patientenberatung wichtig

Hautärztliche Empfehlungen

Welche Ernährung bei Akne ratsam ist

Lesetipps
Hausarzt Florian Vorderwülbecke mit seiner Tasche

© Vincenz Vorderwülbecke

Auf Haus- und Heimbesuch

Die perfekte Hausbesuchstasche: Worauf Sie beim Packen achten können

Viel hilft viel? Die Studienlage zu Probiotika ist im besten Falle durchwachsen.

© Romario Ien / stock.adobe.com

Dissens in Bezug auf Wirksamkeit

Wem oder wogegen helfen Probiotika?

In Deutschland machen frühe Erkrankungen mit Darmkrebs (EOCRC), also vor dem 50. Lebensjahr circa 5 Prozent der Neudiagnosen aus.

© Dmytro / stock.adobe.com

Registerauswertung aus neun Bundesländern

Mehr Darmkrebs-Neudiagnosen bei Jüngeren in Deutschland