Ärzte Zeitung, 21.07.2004

Autochthone Malaria tertiana in Florida

DÜSSELDORF (ug). Reisenden in die USA sollte klar gemacht werden, daß sie sich gut vor den Mücken schützen sollten. Nicht nur übertragen Culex-Mücken im ganzen Land das West-Nil-Virus, im Bundesstaat Florida hat es jetzt auch eine erste autochthone Infektion mit Malaria tertiana gegeben, wie TravelMED® berichtet.

Gemeldet worden sei die Malaria-Infektion aus dem Palm Beach County in Florida, so der Reise-Gesundheits-Service in Düsseldorf. Im Sommer 2003 hätten sich in dieser Region acht Menschen mit Malaria tertiana infiziert, deren Erreger, Plasmodium vivax oder ovale, bekanntlich von Anopheles-Mücken übertragen wird. Es sei gelungen, die Erreger in mehreren Mückenpools nachzuweisen.

Die Bevölkerung der Region ist von den Gesundheitsbehörden aufgerufen worden, sich bei Fieber und Schüttelfrost sofort in ärztliche Behandlung zu begeben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »