Ärzte Zeitung, 10.07.2008

Vitamin für Wachstum

Prävention ist nicht nur gut für Gesundheit, sondern auch für eine schwache Wirtschaft - Hoffnung beim Branchenkongress in Rostock.

Foto: di

ROSTOCK (di). Mit über 700 Besuchern verzeichnete die vierte nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock auch in diesem Jahr hohen Andrang. Mecklenburg-Vorpommern verspricht sich weitere Impulse für die Branche, wenn Prävention und Gesundheitswirtschaft boomen.

Die hohe Beschäftigungsquote der Branche - im Nordosten ist schon jeder siebte Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft tätig - könnte nach Ansicht der Konferenzinitiatoren und von Politikern noch durch eine stärkere Förderung der Prävention erhöht werden.

Strittig blieb allerdings auf der Konferenz, ob dafür ein Präventionsgesetz notwendig ist. Während SPD-Politiker die vermeintlichen Vorteile eines Gesetzes auf der Konferenz in den Vordergrund stellten, blieben Kassenvertreter skeptisch. Deutlich wurde, dass Präventionsangebote durchweg als sinnvoll und notwendig erachtet werden.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Strohhalm Prävention

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Prävention: Der Geist ist willig - das Fleisch ist schwach

Lesen Sie dazu auch:
Gesundheit im Norden bekommt breiteres Portfolio

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »