Ärzte Zeitung, 01.03.2010

SPD kritisiert Drogenbeauftragte

BERLIN (bee). Die Bundestagsfraktion der SPD hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP) kritisiert. "Als Impulsgeberin ist die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung leider bisher nicht aufgefallen", sagte SPD-Drogenexpertin Angelika Graf. Die Drogenbeauftragte, die seit rund 100 Tagen im Amt ist, sei inzwischen "abgetaucht", so Graf.

Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag gibt es kaum Passagen zur Prävention von Alkohol-, Nikotin- oder Online-Sucht. Auch hat die Bundesregierung beschlossen, keinen Suchtbericht mehr vorzulegen (wir berichteten).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spermien auf Dope

Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint die Fruchtbarkeit zu mindern, aber vor Prostatakrebs zu schützen. mehr »

Mit Mikroben gegen Asthma

Künftige Asthma-Therapien könnten neben Antikörpern auch Mechanismen der körpereigenen Entzündungshemmung nutzen – oder Helicobacter pylori. mehr »

Ein Nigerianer und ein Serbe sichern die Versorgung im Norden

Lunden ist gelungen, woran andere Regionen scheitern: In einer kommunalen Eigeneinrichtung sichern zwei Ärzte ab Mai die Versorgung. mehr »