Ärzte Zeitung, 18.01.2016

Förderprogramm

Berlin beteiligt sich weiter an Kosten für IvF

BERLIN. Berlin unterstützt weiter Paare bei der künstlichen Befruchtung. Der Senat führt das 2015 eingerichtete Förderprogramm zur assistierten Reproduktion fort. Insgesamt stehen 2016 - wie im Vorjahr - für Kinderwunschbehandlungen 1,2 Millionen Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte vom Land Berlin und vom Bund getragen werden.

Berlin ist eines von sechs Ländern, die sich dem Bundesförderprogramm zur assistierten Reproduktion angeschlossen haben.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) kündigte an, bis zum Sommer die Förderrichtlinie an die geänderte Bundesvorgaben anzupassen. Danach können ab 2016 auch unverheiratete Paare die assistierte Reproduktion in Anspruch nehmen.

Durch das Programm erhalten Paare beim zweiten und dritten Versuch die Hälfte ihres Selbstkostenanteils finanziert. Das bedeutet, dass sie dann nur noch 25 Prozent selber tragen müssen. Für die Umsetzung der Fördermaßnahme ist die KV zuständig. (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »