Ärzte Zeitung, 07.10.2010

Pharma schultert Milliardenlast

BERLIN (HL). Die Solidarität der pharmazeutischen Industrie mit der gesetzlichen Krankenversicherung hat die Arzneihersteller zwischen 2004 und 2009 mit sieben Milliarden Euro belastet. Das geht aus den am 7. Oktober veröffentlichten Pharma-Daten 2010 des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hervor.

Den pharmazeutischen Mittelstand bringe das an den Rand der Existenzfähigkeit, kritisiert BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. In Teilsegmenten müsse überlegt werden, die Produktion einzustellen.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7258)
Organisationen
BPI (346)
Personen
Henning Fahrenkamp (45)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »