Ärzte Zeitung, 21.09.2011

Rabattquote variiert je nach Region und Kassenart

WALDEMS-ESCH/BERLIN (fst). Die Rabattquoten der einzelnen gesetzlichen Krankenkassen unterscheiden sich deutlich voneinander.

Darauf hat das Marktforschungsunternehmen Insight Health hingewiesen. Schwankungen gibt es auch von Region zu Region.

Die Rabattquote gibt an, für wie viel Prozent aller Arzneimittelverordnungen in der GKV ein rabattiertes Arzneimittel abgegeben wird. Im AOK-System beträgt die Rabattquote in der Region Bremen 37 Prozent, in Niedersachsen dagegen 55 Prozent.

Ähnlich bei der Barmer GEK: Dort variieren die Quoten zwischen 53,9 (Hamburg) und 64,7 Prozent (Nordrhein). Auch bei der Techniker Krankenkasse liegen rund zehn Prozentpunkte zwischen der Quote in Sachsen (34 Prozent) und Saarland (44,9 Prozent).

Über alle Kassen und Arzneisegmente hinweg pendelt die Rabattquote um die 50-Prozent-Marke. Das entspricht einem Anteil am gesamten GKV-Arzneiumsatz von 24,3 Prozent.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bessere Versorgung nur mit weniger Kliniken möglich

Fast jedes zweite Krankenhaus sollte geschlossen werden, um die Versorgung zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. mehr »

Spahn will Pflegekräfte aus dem Kosovo

Gesundheitsminister Jens Spahn treibt die Zusammenarbeit mit dem Kosovo voran. Ziel ist es, Arbeitskräfte für den Pflegesektor in Deutschland anzuwerben. mehr »

Spahn trennt Medizinische Dienste vom Kassensystem ab

An diesem Mittwoch berät das Bundeskabinett über das MDK-Reformgesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Neuer Streit ist programmiert. mehr »