Ärzte Zeitung, 30.05.2010

Internisten setzen auf "Schwester Agnes"

BERLIN (eb). Nach Ansicht des Jungen Forums des Berufsverbandes Deutscher Internisten sind Telemedizin und "Schwester Agnes-Modell" viel versprechende Ansätze, um die Versorgung in strukturschwachen Gebieten sicherzustellen. Beide Modelle seien "bessere Alternativen" als die von Bundesminister Philipp Rösler (FDP) vorgeschlagene "Landarztquote". Um Versorgungslücken auf dem Land zu schließen, sollten die Modelle ergänzend zu den Hausarztpraxen eingesetzt werden. Eine wissenschaftliche Analyse sollte jedoch abschließend die Qualität der Modelle untersuchen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Etwa 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »