Ärzte Zeitung, 21.06.2010

Hebammen mit Petition erfolgreich

BERLIN (eb). Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wird sich in einer öffentlichen Anhörung am 28. Juni mit den Forderungen des Deutschen Hebammenverbandes befassen. Eine Petition, in der der Verband Sofortmaßnahmen des Bundestages fordert, um eine wohnortnahe Versorgung durch Hebammen sicherzustellen, hatten 186 000 Bürger unterzeichnet.

Die Hebammen beklagen unter anderem, dass der Anstieg der Haftpflichtprämien zu immer mehr Ausstiegen aus dem Beruf führt. So habe die Jahresprämie vor 18 Jahren 179 Euro betragen, ab Juli dieses Jahres werde sie bei 3689 Euro liegen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »

So berechnen Ärzte den Wirtschaftlichkeitsbonus ihrer Praxis

Die Berechnung des Laborbonus ist nicht ganz einfach zu durchschauen. Aber wer sich damit beschäftigt, kann die Leistungen so zu steuern, dass der Bonus weitgehend erhalten bleibt. Unser Abrechnungsexperte gibt Tipps. mehr »