Ärzte Zeitung, 25.08.2010

AOK-Vertrag sichert Versorgung von Beatmungspatienten

STUTTGART (fst). Die AOK Baden-Württemberg hat nach eigenen Angaben den landesweit ersten Versorgungsvertrag für beatmungspflichtige Patienten geschlossen. Partner ist die Eibl Homecare GmbH, Tochter der Linde Gas Therapeutics. mit ihrem Therapiecenter Remeo in Bruchsal. Dort stehen 24 Pflegeplätze und vier Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Bisher gebe es für die nachstationäre Behandlung im Land nur einzelne Betten in Pflegeheimen, in denen Beatmungspatienten versorgt werden können. Für Kinder existiere nur eine spezialisierte Einrichtung.

Ziel der AOK sei es, "dass die Betroffenen nicht von Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten rund um die Uhr betreut werden müssen". Die pflegerische Versorgung koste pro Patient und Monat etwa 22 000 Euro.
Landesweit gebe es rund 230 AOK-Versicherte, die fortlaufend beatmet und entsprechend betreut werden müssten, teilt die Kasse mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »