Ärzte Zeitung, 27.04.2011

Hartmannbund Südwest für monatliche Auszahlung der PJ-Vergütung

STUTTGART (mm). Eine faire Aufwandsentschädigung für Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ), die zudem monatlich ausgezahlt werden muss, fordert der Landesverband Baden-Württemberg des Hartmannbundes.

Dass viele Kliniken mittlerweile das "Praktische Jahr" honorierten, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, kommentierte der studentische Vertreter des Hartmannbundes aus Ulm, Michael De Giacomo die PJ-Vergütung. Dennoch gehe es nicht an, dass man diese Honorierung erst im Nachhinein und zudem oft erst Monate später an die Studenten auszahle.

Giacomo: "Die Uniklinik Ulm etwa zahlt den PJ-Studenten das Geld erst nach ihrem Tertial aus." Das treffe gerade diejenigen Studenten, die nicht über ein finanzielles Polster oder ein wohlhabendes Elternhaus verfügten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Depressionsrisiken. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »