Ärzte Zeitung, 15.08.2011

Kammer Hessen lehnt Honorarkürzungen ab

FRANKFURT/MAIN (ine). Keine Honorarkürzungen für Ärzte in Ballungsgebieten fordert der hessische Ärztekammerpräsident.

Um Ärzten die Niederlassung auf dem Land attraktiver zu machen, sollte man Ärzte nicht bestrafen, sondern motivieren, fordert Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Kassenverbände hatten sich für Honorarabschläge für Ärzte in überversorgten Regionen ausgesprochen.

Sein Vorschlag: Bürokratische Vorschriften abbauen und bessere berufliche Rahmenbedingungen für Ärzte schaffen: "Nur so können qualifizierte Kräfte für dringend benötigte Arbeitsplätze gefunden werden."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »