Ärzte Zeitung, 14.05.2012

Immer mehr Hausärzte forschen mit

HEIDELBERG (mm). Bereits 86 Hausarztpraxen sind in Nordbaden als "Akademische Forschungspraxen" des Universitätsklinikums Heidelberg akkreditiert.

Insgesamt sollen zwischen 100 und 150 Praxen akkreditiert werden. Daher sucht die Uni Heidelberg noch weitere interessierte Allgemeinärzte, die sich an Uni-Projekten beteiligen wollen.

"Motivierte Hausärzte mit ihren Teams sind unsere Partner für eine erfolgreiche praxisrelevante Versorgungsforschung", sagte Professor Joachim Szecsenyi, Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, beim 16. Heidelberger Tag der Allgemeinmedizin.

"Aktuell ist in Heidelberg eine Patienten-Studie zur ‚Vermeidung nosokomialer Infektionen‘ und ,Sepsis‘ in Planung", erklärte auch Dr. Peter Engeser, Lehrkoordinator für Allgemeinmedizin.

Allgemeinärzte, die sich als akademische Forschungspraxis beteiligen wollen, müssen in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal erfolgreich an einem wissenschaftlichen Projekt der Abteilung Allgemeinmedizin mitgemacht haben.

www.allgemeinmedizin.uni-hd.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »