Direkt zum Inhaltsbereich

BÄK

EU soll in Deutschland weniger mitreden

Veröffentlicht:

BERLIN. Europäische Politiker sollen sich in der Gesundheitspolitik auf grenzübergreifende Fragen wie Forschungsförderung oder Patientenmobilität beschränken. Das fordert die Bundesärztekammer (BÄK) im Vorausblick auf die Europawahl am 25. Mai.

Sie stützt sich dabei auf den Vertrag von Lissabon, wonach für das Gesundheitswesen die Staaten selbst zuständig sind. Zudem solle die EU freie Berufe und den Datenschutz stärken, Bürokratie abbauen sowie ihre Entscheidungen verständlicher machen.

Eine EU-Norm zur Patientenbehandlung kommt für die BÄK nicht infrage. Jede medizinische Behandlung basiere auf dem Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Gesundheitsleistungen durch nicht-medizinische, privat-wirtschaftliche Organisationen wie das Europäische Komitee für Normung (CEN) zu reglementieren sei ein "Irrweg".

In der Forschung erkennt die BÄK Tendenzen, die die Wahrung ethischer Prinzipien infrage stellen. Als Beispiel nennt sie das Selbstbestimmungsrecht von Patienten, wonach diese nur an Studien teilnehmen können, wenn sie aufgeklärt wurden und ihre Zustimmung gegeben haben. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Für Praxen in unterversorgten Gebieten

Weiterbilder in Bayern können Extra-Förderung bekommen

Hauptstadtkongress

Patientensteuerung funktioniert nur mit Vertrauen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Ein junges Mädchen wird geimpft – gegen HPV? (Symbolbild mit Fotomodellen)

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Vision Zero Onkologie

Die Elimination des Zervixkarzinoms

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Lesetipps
Dreidimensionale gerenderte Darstellung der Anatomie des menschlichen Herzens.

© PIC4U / stock.adobe.com

Schutzmechanismus entdeckt?

Warum Krebs im Herzen selten vorkommt

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht