Ärzte Zeitung, 12.07.2010

EU will einheitliche Arznei-Vorschriften

BRÜSSEL (spe). Vertreter des Europäischen Parlaments (EP) und der EU-Staaten einigten sich auf einheitliche Vorschriften zur Überwachung von Arzneimitteln nach der Zulassung. Die so genannte Pharmakovigilanz-Richtlinie sieht vor, dass potenzielle Nebenwirkungen von Arzneimitteln künftig in einer zentralen Datenbank bei der Europäischen Arzneimittelagentur erfasst werden sollen. Anders als bislang gilt dies auch für schädliche und ungewollte Reaktionen bei nicht zulassungsgemäßer Anwendung. Auch sollen die Beipackzettel künftig in allen EU-Sprachen im Internet veröffentlicht werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

Ein Plädoyer für mehr Medizinstudienplätze!

Medizinstudent Marcel Schwinger ist der Meinung, dass mehr Studienplätze in der Humanmedizin einen hohen Nutzen für die gesamte Gesellschaft haben – und rechnet vor, wie der Nutzen in Zahlen beziffert werden kann. mehr »

Neuer Malaria-Wirkstoff erfolgreich getestet

Eine neue Wirkstoffkombination hat in einer Studie Malaria-Patienten von ihrer Infektion geheilt. mehr »