Ärzte Zeitung, 08.03.2011

Briten trinken zu viel Alkohol

LONDON (ast). Britische Ärzte und Epidemiologen verlangen von der Regierung eine wirksamere Alkoholkontrolle und bessere Prävention alkoholbedingter Krankheiten.

Laut Professor David Nutt (London) schadet Alkohol der britischen Volksgesundheit "stärker als Kokain, Heroin und Crack". Der Wissenschaftler rief die Regierung dazu auf, den Preis für Alkohol drastisch anzuheben. So ließen sich jährlich rund 98.000 Klinikeinweisungen und mehr als 3000 Todesfälle vermeiden.

Alkoholbedingtes Fehlverhalten kostet Großbritannien jährlich schätzungsweise rund 13 Milliarden Pfund (16 Milliarden Euro).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »

Um den ÖGD steht es schlecht

Große Sorgen um den Öffentlichen Gesundheitsdienst äußern Bundesärztekammer und Robert Koch-Institut anlässlich des heutigen ersten „Tags des Gesundheitsamtes“. mehr »

Viel fernsehen erhöht Darmkrebs-Risiko

Bewegen sich Menschen, die jünger als 50 sind, wenig, steigt offenbar ihr Risiko für Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Nurses' Health Study. mehr »