Ärzte Zeitung, 12.01.2012

UK: Klinikbetreiber gegen kostenlose PIP-Entnahme

LONDON (eis). Streit um die Kosten der Explantation von PIP-Implantaten gibt es in Großbritannien.

Von geschätzten 40.000 mit PIP versorgten Frauen in UK haben 13.900 die Kissen von Privatkliniken der Harley Medical Group eingesetzt bekommen, berichtet "BBC News".

Das Unternehmen für kosmetische Chirurgie sieht sich außerstande, allen eine kostenlose Entnahme anzubieten.

Die britische Regierung vertritt den Standpunkt, dass Privatkliniken dazu moralisch verpflichtet sind.

Der National Health Service (NHS) will nur für die Entnahme bezahlen, wenn eine Klinik sich weigert oder nicht mehr existiert.

Lesen Sie dazu auch:
"PIP-Implantate ohne Riss halbjährlich kontrollieren"
Regierung nimmt sich Implantate zur Brust
Bei der PIP-Haftung sind Ärzte aus dem Schneider - fast
Düsseldorf und Hamburg führen bei PIP-Implantaten
UK: Klinikbetreiber gegen kostenlose PIP-Entnahme
AOK fordert schärferes Medizinprodukterecht
BKK Essanelle sichert Patientinnen Kulanz zu

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »