Ärzte Zeitung online, 21.11.2016

WHO-Repräsentant

Resistenzen in China stärker auf die Agenda!

PEKING. Das Bewusstsein für Antibiotika-Resistenzen müsse sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten in China stärker ins Bewusstsein rücken. Das betonte Dr. Bernhard Schwartländer, Repräsentant der WHO in der Volksrepublik, anlässlich der "World Antibiotics Awareness Week".

"Wir blicken in eine Zukunft, in der ein einfacher Schnitt wieder töten könnte", sagte er zur Verdeutlichung. Mit seinem Aufruf adressierte Schwartländer neben der Human- und Veterinärmedizin auch die Pharmaindustrie und Zivilgesellschaft Chinas.

Anlässlich der Aktionswoche betonte Schwartländer einmal mehr, dass China im globalen Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen eine führende Rolle spielen könnte (die "Ärzte Zeitung" berichtete). In der Volksrepublik seien bereits "enorme Schritte" unternommen worden. So wurde im August ein Nationaler Aktionsplan 2016-2020 verabschiedet. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Wir müssen die Hamsterräder anhalten“

Es gibt in Deutschland ausreichend Ärzte, findet Professor Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Uni in Frankfurt. Welche Kernprobleme er sieht und wie die Versorgung verbessert werden kann, verrät er im Interview mit der "Ärzte Zeitung". mehr »

Thermometer aus der Blase gezogen

Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche stecken sich bewusst Besenstiele oder Fische ins Organ. Urologen konnten nun ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen – ganz ohne Op. mehr »

Wichtige Impfungen für Mekka-Pilger

Weit über 10.000 Bundesbürger nehmen jedes Jahr an der Pilgerfahrt nach Mekka teil. Ärzte sollten bei diesen Patienten speziell auf den Impfschutz achten. mehr »