Ärzte Zeitung, 02.04.2012

AOK zahlt 100 Millionen Euro mehr für Kliniken

STUTTGART (fst). Die AOK Baden-Württemberg will kein Jammern der Krankenhäuser mehr hören: Weil der Landesbasisfallwert zum 1. April um 1,7 Prozent gestiegen ist, überweise die AOK in diesem Jahr 100 Millionen Euro mehr an die 180 Kliniken im Land als noch im Vorjahr.

Der Basisfallwert steigt von 2970 auf 3020 Euro. Gestiegene Personal- und Sachkosten seien dadurch abgedeckt, so die Kasse. Geldspritzen, erklärt Landes-AOK-Chef Dr. Christopher Hermann, könnten nicht Strukturprobleme lösen.

Diese sieht Hermann etwa in "Parallelstrukturen", die Krankenhäuser aus Wettbewerbsgründen zu ihren Konkurrenten aufgebaut hätten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Etwa 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »