Ärzte Zeitung online, 12.09.2018

Meningokokken B

Kasse wirbt für Impfung als GKV-Leistung

BERLIN. Die Impfung gegen Meningokokken B sollte zur Standardimpfung werden. Das fordert die BKK VBU anlässlich des Weltsepsistages am 13. September. "Wir sollten alle Möglichkeiten der Prävention nutzen", sagt Jens Hermes, Impfexperte der Kasse. Die von Meningokokken B ausgelöste Krankheit kann zwei bis vier Tage nach der Ansteckung innerhalb weniger Stunden eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung hervorrufen.

Zwei Kita-Kinder seien in diesem Jahr bereits an der Infektion gestorben. Die Ständige Impfkommission (STIKO) will den Kassenangaben zufolge Sicherheit, Effektivität und Schutzdauer des Impfstoffs genauer prüfen, der seit 2013 auf dem deutschen Markt ist. Die Kasse übernimmt die Kosten der Impfung bereits. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ob Land oder Kleinstadt – ohne Arzt läuft’s nicht

Menschen in ländlichen Regionen fühlen sich zunehmend abgehängt von guter medizinischer Versorgung, so eine aktuelle Umfrage. Eine Initiative der AOK will das nun ändern. mehr »

Keine Kündigung wegen Wiederheirat!

Der Fall zieht sich seit 10 Jahren durch die Gerichte: Einem Chefarzt an einem katholischen Krankenhaus war wegen Wiederheirat nach Scheidung gekündigt worden. Das BAG hat nun entschieden: Die Kündigung ist unwirksam. mehr »

Neue Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »