Ärzte Zeitung, 22.07.2012

Kretschmann sieht Down-Test kritisch

STUTTGART (dpa). Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat Bedenken gegen den Bluttest, mit dem das Down-Syndrom bei ungeborenen Kindern festgestellt werden

"Ich sehe das aus ethischen Gründen durchaus kritisch", sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Zugleich sprach sich Kretschmann aber gegen ein Verbot des Tests aus.

Baden-Württemberg ist Sitz des Herstellers und damit zuständig. Der Test könne schon deshalb nicht verboten werden, weil dafür die Voraussetzungen nach dem Gendiagnostikgesetz nicht gegeben seien, so das Sozialministerium.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Trisomie 21: Der Bluttest und die Ethik

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

KBV kämpft um Autonomie der Ärzte

Die im TSVG enthaltenen verpflichtenden Mindestsprechzeiten sind der KBV nach wie vor ein Dorn im Auge. Der Vorstand fordert nun die Regierung auf, diesen Passus zu streichen. Und das ist nicht der einzige Änderungsvorschlag. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »