Ärzte Zeitung online, 10.06.2014

Deutschland

Immer weniger Abtreibungen

WIESBADEN. Die Zahl der Abtreibungen in Deutschland sinkt weiter. In den ersten drei Monaten 2014 wurden rund 27.900 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet - 0,6 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Seit 2004 geht die Zahl der Abtreibungen zurück. Im gesamten vergangenen Jahr waren 102.800 Schwangerschaftsabbrüche registriert worden, 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die im ersten Quartal 2014 einen Schwangerschaftsabbruch machen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16 Prozent zwischen 35 und 39, etwa 8 Prozent 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von 4 Prozent. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »