Ärzte Zeitung, 30.08.2011

Hornhauttransplantate werden knapp

BERLIN (af). Die Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft fordert die Rückkehr zu einem leichteren Zugang zu den Hornhäuten von Organspendern.

Bis 72 Stunden nach dem Tod ließen sich Hornhäute entnehmen. Eine EU-Vorgabe besage aber, dass Organe nur nach einer Voruntersuchung binnen 24 Stunden entnommen werden dürften.

Diese Vorschrift verschärfe seit 2008 die Knappheit an Transplantaten, beklagen die Augenärzte. Seither gingen zahlreiche Transplantate verloren.

Ersatz müsse aus den USA eingeführt werden. Eine Rückkehr zur früheren 72-Stunden-Regel gefährde die Patienten nicht, sagt die DOG.

Topics
Schlagworte
Organspende (941)
Organisationen
DOG (99)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »