Ärzte Zeitung, 11.08.2014

Organhandel

Arzt in Kambodscha in Haft

PHNOM PENH. Ein Krankenhaus in Kambodscha soll den Handel mit menschlichen Organen in großem Stil betrieben haben.

Der Direktor, sein Stellvertreter, ein Arzt und fünf weitere Mitarbeiter eines Militärkrankenhauses in der Hauptstadt Phnom Penh wurden festgenommen, wie die "Phnom Penh Post" in ihrer Montagsausgabe berichtete.

Mindestens drei Menschen seien dort 2013 Nieren entnommen worden. Sie sollen dafür 3700 Euro bekommen haben. Die Organe seien für 30.000 Euro an Patienten in der Volksrepublik China verkauft worden.

Erst im Juli war eine Frau unter dem Verdacht festgenommen worden, Organe armer Kambodschaner an reiche Patienten in Thailand zu verkaufen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »