Ärzte Zeitung online, 07.02.2019

Bayern

Online über Pollenflug informieren

MÜNCHEN. In Bayern wird im Frühjahr ein elektronisches Polleninformationsnetzwerk (ePIN) in Betrieb genommen. Laut bayerischem Gesundheitsministerium sollen die Bürger damit die Möglichkeit haben, die aktuelle Pollenbelastung standortspezifisch online über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abrufen zu können.

Aufgrund der Messdaten könnten in Zukunft bessere Pollenflugvorhersagen für Bayern erstellt werden. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sieht darin eine große Hilfe für Allergiker: Nur wer wisse, welche Pollen wann und wo fliegen, könne Vorsorge treffen.

Das Netzwerk wird aus acht Messstationen in Garmisch-Partenkirchen, Viechtach, Marktheidenfeld, Altötting, Mindelheim, Hof, München und Feucht bestehen. Die Auswahl der Standorte basiert auf einer Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München.

Ziel sei es gewesen, unter Berücksichtigung verschiedener Klimaparameter und der Bevölkerungsdichte die optimale Verteilung der Messstationen zu bestimmen und somit den Pollenflug möglichst repräsentativ abzudecken. Das Ministerium hat rund zwei Millionen Euro in ePIN investiert. (sct)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alkohol am Arbeitsplatz – ein Qualitätskiller und Sicherheitsrisiko

Alkohol im Job? Ein großes Problem, sagen Experten. Bis zu 10 Prozent der Beschäftigten trinken zu viel – vom Azubi bis zum Chef. Die Folgen können gravierend sein. mehr »

Zwischen Petition und Portionen

Zum Europäischen Adipositas-Tag mahnen Verbände und Fachgesellschaften zum Handeln – bei Prävention und Versorgung. mehr »

Rassismus im Pflasterformat?

Die Emotionen kochen bei einem tausendfach kommentierten Tweet über ein Pflaster für Schwarze hoch: Sind die unscheinbaren Medizinprodukte Symbol für Rassismus? mehr »