Ärzte Zeitung, 02.06.2015

Uniklinikum

Palliativmedizinischer Konsildienst in Lübeck

LÜBECK. Das Uniklinikum Schleswig-Holstein hat am Standort Lübeck einen palliativmedizinischen Konsildienst für alle Kliniken auf dem Campus eingerichtet. Das Team besteht aus einem Palliativmediziner, Palliativ-Care-Pflegekräften, einer Psychologin, einer Physiotherapeutin, einer Sozialpädagogin und Seelsorgern.

Sie sollen das ärztliche und pflegerische Personal auf den betreuenden Stationen entlasten. Die konsiliarische Unterstützung liegt in der Symptomkontrolle etwa bei Atemnot oder bei Fragen zur Medikation. Eines der wichtigsten Anliegen ist die Beschwerdelinderung. Auf der Station können acht Patienten in sechs Zimmern betreut werden. Auch Begleitung der Angehörigen gehört zum Konzept. (di)

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[03.06.2015, 09:38:20]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
irgendwie schießt man immer übers Ziel hinaus.
Palliativmedizin ist keine spezielle Subdisziplin sondern sondern Kerntätigkeit und Pflicht jeden Arztes mit langer Tradition selbst in der Chirurgie.
Allerdings mit der stillschweigenden Übereinkunft, dass Heilen einer Krankheit der bloßen Beschwerdelinderung (Palliation) die Priorität zukommen muss.
Anders ausgedrückt, bitte nicht nur an den Symptomen herumtherapieren, sondern die Ursache erkennen und soweit möglich natürlich beseitigen.
Der Trend auch gerade der "Medizin-Politik", was immer das auch ist, jeder Laie beherrscht das perfekt,
ist aber wohl der abhängige (unheilbare) Dauerpatient.
Richtig krank fühlt man sich am wohlsten, dafür sorgen auch die Psychoanalytiker
und der Schuldige ist natürlich der Doktor.
Das "Gesundschreiben" ist doch wirklich oft eine Frechheit. zum Beitrag »

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