Ärzte Zeitung online, 09.12.2016
 

Telemedizin

Sprechstunde per Video kommt

NEU-ISENBURG. Im Privatleben ist Videotelefonie für viele Menschen in Deutschland längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch zwischen Arzt und Patient könnte sie in Kürze ein fester Bestandteil des regelmäßigen Austauschs werden.

Die Videosprechstunde ist nämlich auf dem Weg in die Regelversorgung: Jetzt wurden technische Anforderungen veröffentlicht, ab Juli 2017 soll es eine eigene EBM-Ziffer geben.

Die berufsrechtlichen Rahmenbedingungen sind jedoch alles andere als unmissverständlich. So müssen Ärzte unter anderem den Terminus "bekannter Patient" richtig deuten können. Als nächster Schritt ist geplant, genau zu definieren, welche einzelnen Krankheitsbilder für die Konsultation einer Praxis mittels Videotelefonie geeignet sind. (eb)

Topics
Schlagworte
E-Health (3948)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »