Ärzte Zeitung online, 09.12.2016

Telemedizin

Sprechstunde per Video kommt

NEU-ISENBURG. Im Privatleben ist Videotelefonie für viele Menschen in Deutschland längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch zwischen Arzt und Patient könnte sie in Kürze ein fester Bestandteil des regelmäßigen Austauschs werden.

Die Videosprechstunde ist nämlich auf dem Weg in die Regelversorgung: Jetzt wurden technische Anforderungen veröffentlicht, ab Juli 2017 soll es eine eigene EBM-Ziffer geben.

Die berufsrechtlichen Rahmenbedingungen sind jedoch alles andere als unmissverständlich. So müssen Ärzte unter anderem den Terminus "bekannter Patient" richtig deuten können. Als nächster Schritt ist geplant, genau zu definieren, welche einzelnen Krankheitsbilder für die Konsultation einer Praxis mittels Videotelefonie geeignet sind. (eb)

Topics
Schlagworte
E-Health (4341)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »