Ärzte Zeitung, 30.04.2015

Hacker-Angriff

Regierung gibt für die E-Card Entwarnung

BERLIN. Die Angriffe von Geheimdiensten auf den Hersteller von SIM-Karten und Chipkarten gemalto haben nach Auffassung der Bundesregierung keine Auswirkungen auf die Sicherheit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK).

Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Fraktion "Die Linke" geschrieben. "Nach Kenntnis der Bundesregierung ist die eGK insgesamt nicht von dem beschriebenen Angriff betroffen", heißt es wörtlich.

Für die eGK würden "technisch und organisatorisch andere Sicherheitskonzepte und -verfahren genutzt", so die Bundesregierung weiter. Der Angriff hatte sich offenbar auf den SIM-Karten-Bereich des Unternehmens beschränkt.

Die gematik hatte bereits zuvor in einer Mitteilung ausgeschlossen, dass die Gesundheitskarten betroffen sind. Die Bundesregierung habe "keine Erkenntisse", die Zweifel an der Darstellung der gematik aufkommen ließen. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »