Ärzte Zeitung, 04.10.2010
 

Lohnsteuerkarte 2010 gilt auch fürs Jahr 2011

BERLIN (dpa/eb). Die Finanzämter werden in diesem Jahr keine neuen Lohnsteuerkarten für 2011 verschicken. Darauf hat das Bundesfinanzministerium am Freitag hingewiesen. Grund dafür ist die Umstellung auf ein elektronisches Lohnsteuerabzugsverfahren.

Von 2012 an werden die benötigten Angaben in einer Datenbank der Finanzverwaltung hinterlegt und den Arbeitgebern in elektronischer Form zum Abruf bereitgestellt (wir berichteten). Die bisher von den Gemeinden ausgestellte Lohnsteuerkarte in Papierform ist nicht mehr notwendig. Bis zum Start gibt es im Jahr 2011 einen Übergangszeitraum. Die Lohnsteuerkarte 2010 behält damit auch für 2011 ihre Gültigkeit. Bei einem Wechsel des Arbeitgebers im nächsten Jahr legen Praxismitarbeiter dort die bisherige Lohnsteuerkarte vor.

Arbeitnehmer sind laut Ministerium verpflichtet, Steuerklasse und Zahl der Kinderfreibeträge auf der Lohnsteuerkarte 2010 umgehend durch das Finanzamt ändern zu lassen, sollten sie zu Beginn des Jahres 2011 zu ihren Gunsten abweichen. Beispiel: Wurde eine Ehe 2010 geschieden und sind somit die Voraussetzungen für die Steuerklasse III weggefallen, muss der Arbeitnehmer die Steuerklasse I auf der Lohnsteuerkarte 2010 eintragen lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gegen Husten taugen Medikamente wenig

Abwarten und Tee trinken, mehr wollen US-Experten gegen erkältungsbedingten Husten nicht empfehlen. Allenfalls etwas Honig bei Kindern halten sie noch für geeignet. mehr »

Erst krebskrank, dann Hypertoniker

Überlebende von Krebserkrankungen in der Kindheit tragen ein erhöhtes Hypertonierisiko: Im Alter von 50 Jahren sind 70 Prozent betroffen. mehr »

Macht das Stadtleben krank?

Stadtluft kann Schizophrenie begünstigen, glauben Wissenschaftler. Ein Chefarzt der Charité fordert deshalb eine Public-Mental-Health-Strategie für urbane Räume. mehr »