Ärzte Zeitung, 28.11.2016

Krebsregister

Meldungen nicht immer steuerfrei

BERLIN. Die Vergütung für ärztliche Tumor-Meldungen an ein epidemiologisches Krebsregister ist dann umsatzsteuerpflichtig, wenn sie lediglich in der Dokumentation einer erfolgten Behandlung besteht.

Steuerfrei sind dagegen Meldungen an ein Krebsregister, die eine patientenindividuelle Rückmeldung an den Arzt zur Folge haben, wonach weitere Behandlungsentscheidungen getroffen werden können.

Entsprechend hat das Bundesfinanzministerium jetzt den Umsatzsteueranwendungserlass geändert und die Landesfinanzbehörden angewiesen, besagte Regel in sämtlichen offenen Fällen anzuwenden. Mit der Klarstellung trägt das Ministerium der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs Rechnung. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »