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Bundeskongress Privatmedizin geht in die dritte Runde

Welche Chancen bietet die Privatmedizin niedergelassenen Vertragsärzten? Das ist nur ein Thema, mit dem sich die Fortbildungsveranstaltung dieses Jahr beschäftigt.

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KÖLN (maw). Der Bundeskongress für Privatmedizin geht dieses Jahr bereits in seine dritte Runde. Am 3. Dezember können sich niedergelassene Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen im Kölner Maternushaus wieder über die neuesten Trends in der Privatmedizin sowie bei Selbstzahlerleistungen informieren.

Auf der Agenda der eintägigen Veranstaltung steht laut dem Veranstalter Frielingsdorf Consult der bewährte Mix aus Fachreferaten und die praxisorientierte Auseinandersetzung mit einzelnen Themen in Workshops.

Zum Kongressstart stellen sich Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Vertreter der privaten Krankenversicherungsunternehmen sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek (CDU) der spannenden Frage "Privatmedizin - quo vadis?".

Mehrere Workshops

Über Erfahrungen bei der Umwandlung einer Vertragsarztpraxis in eine reine Privatpraxis berichtet anschließend die privatärztlich tätige Dermatologin Dr. Andrea Gräfe aus Northeim.

Bei den Anwender-Workshops haben die Kongressteilnehmer die Qual der Wahl zwischen drei parallel stattfinden Angeboten. In den Workshops geht es um Online-Marketing der Praxis sowie um die Vernetzung im Web 2.0. Ein anderer Workshop beschäftigt sich mit der Steigerung der Nachfrage nach Selbstzahlerleistungen in der Praxis. Der dritte Workshop steht unter dem provokativen Arbeitstitel "Eine Kassenpraxis ist Silber - eine Privatpraxis Gold".

Mit der Frage, ob die Kostenerstattung eine Lösung für unterversorgte Gebiete in Deutschland ist, setzt sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Lars F. Lindemann auseinander, der zugleich Mitglied im Gesundheitsausschuss ist.

Vortrag über GOA-Entwurf

Der privatärztlich tätige Internist Dr. Wolfgang Grebe aus Friedberg zeigt GOÄ-Abrechnungsbeispiele der modernen Komplementärmedizin auf.

Im Anschluss an drei parallel laufende IGeL-Praxis-Workshops zur Prävention als Zukunftsaufgabe, seriösen orthopädischen IGeL-Angeboten sowie entsprechenden Wahlleistungen in der HNO-Heilkunde referiert Dr. Regina Klakow-Franck als stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer über den neuen GOÄ-Entwurf ihres Hauses.

www.bundeskongress-privatmedizin.de.

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