Ärzte Zeitung, 15.02.2011

Damp-Gruppe sucht den Schulterschluss mit den niedergelassenen Ärzten

Die Damp-Gruppe geht stärker auf die niedergelassenen Ärzte zu. Ihr Angebot: gemeinsame Gerätenutzung und Angebote zur Weiterbildung.

Von Dirk Schnack

Damp-Gruppe sucht den Schulterschluss mit den niedergelassenen Ärzten

Damps Vorstandschef Dr. Carl Hermann Schleifer setzt auf "Medizin aus einer Hand".

© di

DAMP. "Sie stehen an erster Stelle, selbstverständlich brauchen wir Sie als Einweiser", sagte Damps Vorstandschef Dr. Carl Hermann Schleifer auf dem Jahresempfang seines Konzerns an die Adresse der niedergelassenen Ärzte.

In Kooperation mit Praxisinhabern kann sich Schleifer eine bessere Versorgung in vielen Bereichen vorstellen. Als Beispiel nannte er die Geriatrie. Die Zusammenarbeit soll aber auch durch eine gemeinsame Gerätenutzung und durch gemeinsame Angebote in der Weiterbildung intensiviert werden.

Wie die Praxisinhaber auf Schleifers Angebot reagieren, ist offen. Die Damp-Gruppe kämpft - wie andere Kliniken auch -  gegen das Misstrauen niedergelassener Ärzte, die vor allem den Klinik-MVZ kritisch gegenüberstehen.

Schleifer hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, dieses etwas gespannte Verhältnis zu den Praxisinhabern wieder zu verbessern. Er sprach auf dem Jahresempfang von der Notwendigkeit, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.

Zugleich will der Klinikmanager den Konzern zur "Nummer eins für Gesundheit und Erholung im Norden" machen. Dies beinhaltet neben Gesundheitsleistungen auch den Tourismus, das zweite Standbein des Konzerns.

Dabei setzt Schleifer auf "Medizin aus einer Hand", also Behandlungsketten. Hier wird jedem Patienten in der Klinik ein fester Ansprechpartner genannt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »