Ärzte Zeitung, 08.02.2012

Vivantes will Nachwuchs früh an sich binden

Der Berliner Klinikkonzern investiert in berufliche Vorbildung von Jugendlichen.

BERLIN (ami). Der größte kommunale Klinikkonzern Deutschlands, Vivantes in Berlin, geht neue Wege in der Nachwuchsgewinnung.

 Der Konzern mit neun Krankenhäusern, ambulanter Reha und mehreren Pflegeheimen in der Hauptstadt engagiert sich für die Berufsvorbildung jugendlicher Migranten.

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom, dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo und drei Schulen aus dem Problembezirk Neukölln hat Vivantes die Zukunftsakademie Gropiusstadt gegründet. Das Netzwerk soll Schüler ab der siebten Klasse frühzeitig auf das Berufsleben vorbereiten und dem Klinikunternehmen so auch Nachwuchs sichern.

"Als größtes Berliner Gesundheitsunternehmen werden wir auch in Zukunft viele Fachkräfte benötigen. Gleichzeitig haben immer mehr Schulabgänger Schwierigkeiten, die Ausbildungsanforderungen zu erfüllen. Dieser gesellschaftlichen Realität müssen wir uns stellen", so Ulrich Söding, Leiter des Institutes für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) von Vivantes.

Er zeigte sich überzeugt, dass die Zukunftsakademie Gropiusstadt ein Projekt sei, von dem alle Beteiligten profitieren.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Gewinn für Betriebe und Jugendliche

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »