Ärzte Zeitung online, 25.02.2012

Klinikum Bremen-Mitte: RKI sucht Keime

BREMEN (dpa). Experten vom Robert Koch-Institut haben am Samstag die Bremer Frühchenstation nach dem erneuten Fund von resistenten Keimen unter die Lupe genommen.

"Sie gucken sich die Station noch mal an und studieren die Krankenakten", sagte eine Sprecherin des Klinikverbundes Gesundheit Nord (Geno).

Bei Routineuntersuchungen waren bei drei Neugeborenen im Klinikum Bremen-Mitte ESBL-bildende Klebsiellen festgestellt worden. Bislang ist aber keins der Kinder erkrankt.

Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) verhängte daraufhin einen Aufnahmestopp. Woher die multiresistenten Bakterien stammen, ist noch unklar.

Auch ist noch offen, ob es sich um den gleichen Stamm handelt wie bei der tödlichen Infektionswelle im vergangenen Jahr. Damals waren drei Frühchen gestorben, mehrere erkrankten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »