Ärzte Zeitung online, 02.05.2017

Schleswig-Holstein

Kieler Klinik-Neubau kommt voran

KIEL. Richtfest am Herzstück des künftigen "Klinikums der Zukunft", wie das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) seinen Neubau am Kieler Standort selbst bezeichnet. Der sechsstöckige Neubau wird künftig den Mittelpunkt der universitären Maximalversorgung in Kiel bilden. Er umfasst 63.000 Quadratmeter Nutzfläche. Zusammen mit dem angrenzenden sanierten Bestandsgebäude werden 637 Betten, 16 Operationssäle, ein Hybrid-OP, vier ambulante OP und ein Sectio-OP Platz finden. Mit dem Richtfest ein Jahr nach Grundsteinlegung ist der halbe Weg zur Fertigstellung geschafft. Die Übergabe ist für Januar 2019 geplant. Der Neubau zählt zum 520-Millionen Euro teuren Masterplan zur Modernisierung der UKSH-Standorte in Kiel und Lübeck.

Das UKSH ist der wichtigste stationäre Versorger in Schleswig-Holstein. Dort werden rund 25 Prozent aller Klinikpatienten behandelt. Zugleich ist das UKSH mit über 13.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber. Die Großinvestition soll sich nach den Plänen des UKSH zum Teil selbst tragen, weil die Arbeitsabläufe nach der Modernisierung effizienter werden. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »