Ärzte Zeitung online, 13.06.2018

Berlin und Brandenburg

Krankenhausplanung als Co-Produktion

Ein Gremium soll die gemeinsame Krankenhausplanung von Berlin und Brandenburg voranbringen.

POTSDAM. Die gemeinsame Krankenhausplanung der Länder Berlin und Brandenburg nimmt Fahrt auf.

Noch in diesem Sommer soll ein Steuerungsgremium eingerichtet werden, um den Prozess zu strukturieren. Das kündigte die Brandenburger Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt beim Parlamentarischen Abend der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg in Potsdam an.

Zur Vorbereitung wollen die Brandenburgische Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) und die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) nach Hartwig-Tiedts Angaben gemeinsam Krankenhäuser in beiden Ländern besuchen.

"Es geht darum, Vertrauen weiter aufzubauen auf dem Weg zu einer gut abgestimmten Planung. Berlin und Brandenburg sind die ersten Bundesländer, die sich ein solches Projekt vorgenommen haben", so Hartwig-Tiedt.

Vdek-Regionalchef Michael Domrös hält es für eine positive Entwicklung, dass die Krankenhausplanung nicht mehr ausschließlich landesbezogen isoliert betrachtet werde.

Es sei eine Entwicklung, die durchaus sinnvoll genutzt werden könne, dass Berlin und Brandenburg in der gesundheitlichen Versorgung immer wieder und auch immer weiter aufeinander zukommen, so Domrös.

Auch das gemeinsame Klinische Krebsregister bewertete er als positives länderübergreifendes Projektbeispiel. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »