Ärzte Zeitung, 30.11.2012
 

MedTech-Export

Schrittmacher und künstliche Nieren boomen

WIESBADEN. Die Ausfuhr deutscher Medizintechnikprodukte ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 205.000 Herzschrittmacher im Wert von 353 Millionen Euro exportiert - mengenmäßig ein Zuwachs von 23 Prozent.

2010 seien 167.000 Herzschrittmacher für 317 Millionen Euro ausgeführt worden.

Hauptabnehmer waren den Angaben zufolge mit 30.000 Stück die USA, gefolgt von Brasilien (19.600) und Polen (18.200).

Der Exportwert künstlicher Nieren hat sich laut Destatis 2011 um rund 16 Prozent auf 524 Millionen Euro erhöht.

Wichtigstes Abnehmerland sei mit einem Warenwert von 64 Millionen Euro China gewesen vor den USA mit 57 Millionen Euro. (ck)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »