Ärzte Zeitung, 19.09.2014
 

Gesundheitsdaten

In zehn Jahren automatische Übertragung?

MÜNCHEN. 80 Prozent der Deutschen werden nach eigener Einschätzung 2025 ein Smartphone besitzen, 64 Prozent ein "Wearable", also smarte Accessoires oder Kleidung. Darunter zu subsumieren sind auch Wearable Devices, am Körper tragbare Medizinprodukte zum Beispiel zur Blutdrucküberwachung oder Blutzuckermessung.

Die Einschätzungen ergeben sich aus der für McAfee erstellten, nach Unternehmensangaben repräsentativen Studie "Sicherheit im digitalen Deutschland 2025".

Im August seien dafür 750 Deutsche befragt worden.

Laut Befragung erwarten über die Hälfte der Teilnehmer, dass sie medizinische Daten automatisch an einen Arzt übermitteln, und 68 Prozent werden Alarmsysteme für Haus oder Wohnung mit ihrem mobilen Gerät verknüpft haben.

Mobile Geräte würden dann nicht per PIN, sondern per Fingerabdruck oder Augenscan aktiviert, ist sich über ein Drittel der Deutschen sicher.

Und 65 Prozent der Deutschen freuen sich darauf, am Arbeitsplatz Unterstützung durch Roboter oder künstliche Intelligenz erfahren zu dürfen.

Wer auf geschützte Arbeitsdokumente zugreifen will, werde sich laut Umfrage per Gesichts- oder Stimmerkennung identifizieren müssen, meinen 58 Prozent der Befragten.

Zehn Prozent halten auch eine Identifikation per Chip-Implantat für denkbar. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »