Medica Aktuell, 23.11.2009

Videokonferenz verbindet Krebsexperten am Bodensee

Videokonferenz verbindet Krebsexperten am Bodensee

Zeit gespart, kein Papier: Virtuelle Tumorkonferenzen haben Vorteile.

DÜSSELDORF (gvg). Beim zertifizierten Brustkrebszentrum der Kliniken Friedrichshafen und Konstanz beginnt eine neue Zeitrechnung: Die wöchentlichen Tumorkonferenzen finden seit Neuestem im Cyberspace statt. Mittels modernster Videokonferenztechnik können histologische Befunde und Röntgenbilder in Befundqualität betrachtet werden.

"Wir sparen uns dadurch eine Stunde Anfahrt. Außerdem bietet die Digitalkonferenz auch niedergelassenen Ärzten die Möglichkeit, an den Besprechungen über eine gesicherte Verbindung teilzunehmen", sagte der Gynäkologe Dr. Hans-Walter Vollert vom Klinikum Friedrichshafen.

Die von T-Systems realisierte Lösung hat ein Zertifikat von OnkoZert, einem Zertifizierungsinstitut der Krebsgesellschaft. Besonders ist auch, dass die Ärzte die gemeinsame Dokumentation mittels elektronischer Signatur unterzeichnen. Das Verschicken der Bögen im Anschluss an die Videokonferenz entfällt.

» Zur Sonderseite "Medica 2009"
» Zum E-Paper "Medica aktuell"

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Seelenklempner Stress bewältigen

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychiater, Psychologen und Neurologen seit Jahren gemeinsam in einem außergewöhnlichen Chor. mehr »

Anti-Aging klappt – mit dem richtigen Sport

Wer sein Leben mit Hilfe von Sport verlängern will, sollte auf Sport setzen – und dabei vor allem auf eine Trainingsform, wie eine saarländische Studie jetzt nahelegt. mehr »

Cannabis ist weiter meistkonsumierte Droge

Sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen nimmt Cannabis unter den illegalen Drogen weiterhin die prominenteste Rolle ein. Das geht aus dem DBDD-Jahresbericht hervor. mehr »