Ärzte Zeitung, 20.05.2009

Schmerzensgeld im Zwitter-Fall gefordert

KÖLN (dpa). Nach ihrem juristischen Sieg im "Zwitterprozess" verlangt die Klägerin in einem neuen Verfahren mindestens 100 000 Euro Schmerzensgeld. Das sagte ihr Anwalt Georg Groth kurz vor Beginn des Zivilverfahrens vor dem Kölner Landgericht am Mittwoch. Der verurteilte Chirurg hatte 1977 der damals 18 Jahre alten Patientin ihre inneren weiblichen Geschlechtsorgane ohne vorherige Aufklärung entnommen (wir berichteten).

Topics
Schlagworte
Recht (12134)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »