Ärzte Zeitung, 24.04.2018

Drei Millionen Euro Schaden

Mutmaßliche Endoskopen-Diebe vor Gericht

TRIER. Weil sie als Mitglieder einer Bande 2016 und 2017 im großen Stil Endoskope aus Krankenhäusern gestohlen haben sollen, müssen sich zwei Männer im Alter von 30 und 42 Jahren vor dem Landgericht Trier verantworten. Der Schaden beträgt rund drei Millionen Euro.

Die Männer sollen geeignete Kliniken ausgekundschaftet und dann zugeschlagen haben. "Wo die entsprechenden Abteilungen waren, haben sie gegoogelt", so Staatsanwalt Benjamin Gehlen. Die Diebesbeute schickten sie laut Anklage per Paketpost von Amsterdam nach Kolumbien, wo sie von Hintermännern verkauft wurde – wohl in verschiedene Länder Südamerikas.

Am Montag wurde die Anklage verlesen. Der Prozess geht am zweiten Mai weiter und ist bis Mitte Juli terminiert. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »