Medica Aktuell, 18.11.2009

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Ein Ausstellerrekord zum 40. Geburtstag

Die Medica öffnet heute ihre Pforten. Trotz der Wirtschaftskrise kann die größte Medizinmesse der Welt zum 40. Geburtstag wieder mit einem Ausstellerrekord aufwarten.

Ab heute werden sich die Besucher der Medizinmesse Medica in den 16 Hallen der Düsseldorfer Messe wieder über die neuesten Trends in der Medizin und der Medizintechnik informieren. Doch im Jahr des 40. Geburtstags der Messe können sie auch Rückschau halten: In Halle 10 bietet ihnen eine Sonderausstellung einen Überblick über medizintechnische Exponate aus den vergangenen Jahrzehnten.

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Auf dem Messegelände geht es ab heute wieder rund. Zur Medica werden wieder mehr als 130 000 Besucher erwartet. When the Medica opens today, the exhibition grounds will be humming with activity. Photo: Messe Düsseldorf

Für 2009 kann Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, mit einem neuen Rekord aufwarten. Die Zahl der Aussteller ist von 4279 im Jahr 2008 auf 4324 gestiegen. Allerdings nutzen sie mit knapp 115 000 Quadratmetern 2,2 Prozent weniger Fläche als vor einem Jahr. "Alle relevanten Märkte sind auf der Aussteller- und der Besucherseite abgedeckt", betont Niedergöker.

Die Internationalität sei ein herausragendes Merkmal der Medica. Von den 137 000 Besuchern, die 2008 den Weg nach Düsseldorf fanden, kamen 55 000 aus dem Ausland. Bei den Ausstellern sind es 72 Prozent. Dem wird in diesem Jahr auch der Medica-Kongress Rechnung tragen und Fortbildungsveranstaltungen in englischer Sprache anbieten. "Das internationale Forum wird Themen aus der Messe aufgreifen und reflektieren", kündigt Professor Werner Alfons Scherbaum an, Präsident der Medica-Gesellschaft.

Die Medizintechnik-Hersteller blicken mit gedämpftem Optimismus voraus. Sie erwarten für 2010 ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent, sagt Sven Behrens, Geschäftsführer des Branchenverbands Spectaris. Zu spüren bekommen die Unternehmen die Krise aber schon. Der Export war lange Wachstumsträger, nun ist ein Umsatzrückgang um 6 Prozent zu verzeichnen. Das Inlandsgeschäft ist mit 6,4 Milliarden nach 6,3 Milliarden Euro stabil. Insgesamt rechnet die Branche für 2009 mit einem Umsatzminus von 3 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro. (iss)

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