Kongress, 17.04.2012

Experten, Probanden und Sono-Technik

Der "Sonowald" bietet den Besuchern des Internistenkongresses wieder die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis zu diskutieren und Anregungen zu sammeln.

Von Stefan Käshammer

Erfahrene Experten, geduldige Probanden und moderne Sono-Technik

Gut besucht: Training im "Sonowald".

© sbra

WIESBADEN. Der "Sonowald" ist mittlerweile eine Institution beim Internistenkongress. Auch in diesem Jahr, in dem er nun zum dritten Mal stattfindet, zeichnet sich schon jetzt eine erfolgreiche Bilanz der Veranstaltung ab.

An allen Kongresstagen bieten mehrere führende Hersteller von Ultraschallgeräten interaktive, praktische Übungen an. Stets sind Experten, geduldige Probanden und Sonografiegeräte der neuesten Generation mit von der Partie.

Der "Sonowald" findet auch am heutigen Dienstag in organbezogenen Sitzungen statt. Angeboten werden die Themenbereiche Leber, Schilddrüse/Lymphknoten, Interventionelle Sonografie, Duplexsonografie Abdomen sowie die Einheit Pankreas, Gallenblase und Gallenwege.

Vormittags und nachmittags ist zu jedem Themenkomplex die Teilnahme an den jeweils 45-minütigen Kursen "Basisuntersuchungstechniken", sowie "Vertiefung der Thematik" möglich.

Kurzweilige Fortbildung

Die Kurse beginnen um 10 Uhr, 10.45 Uhr, 14 Uhr und 14.45 Uhr. Die Teilnehmer erhalten drei CME-Punkte der Kategorie C. Die Teilnahme-Gebühr ist in der Kongressgebühr enthalten.

Ziel des "Sonowald" ist es, kurzweilige, und interaktive Fortbildungen in der Sonografie anzubieten. Außerdem können sich die Kollegen ein Bild von aktuellen "High-End"-Sonografiegeräten, und vom aktuellen Stand der Technik in der diagnostischen und therapeutischen Sonografie machen.

Als Ansprechpartner steht an jedem Gerät ein klinisch erfahrener Experte bereit, der seine Kenntnisse gerne weitervermittelt.

Und das kommt gut an: Dr. Giso Peter, Assistenzarzt aus München, hat sowohl am Basis- als auch am Vertiefungskurs für Darmultraschall und Echokardiografie teilgenommen.

"Durch den einleitenden Vortrag wurden zunächst alle Teilnehmer auf einen gemeinsamen Stand gebracht", berichtete Peter der "Ärzte Zeitung".

Diskussion eigener Fälle

"Danach demonstrierte der Experte am Gerät die praktischen Schritte. Über einen großen angeschlossenen Bildschirm konnten alle Teilnehmer die Untersuchung im Detail verfolgen. Im letzten Jahr gab es mehr Möglichkeiten, selbst Hand anzulegen", erinnert sich Peter.

"Das habe ich heute doch vermisst. Aus dem Vortrag und den Demonstrationen konnte ich jedoch viele ,Take-home-Messages‘ mitnehmen. Zum Beispiel zur Diagnostik bei Sigmadivertikulitis habe ich von dem Referenten einige Tricks gelernt, die mir im klinischen Alltag weiterhelfen werden."

Wie Peter nutzten viele Kollegen die Gelegenheit in Anwesenheit von so viel geballter Ultraschallkompetenz, eigene Fälle aus der Praxis zu diskutieren und Anregungen zu sammeln.

"Insbesondere die bildgebenden Verfahren entwickeln sich rasant weiter", so Kongresspräsident Professor Joachim Mössner im Vorfeld des Kongresses.

"Ultraschall gehört dabei als schonende, präzise Methode zu den unverzichtbaren Techniken der internistischen Diagnostik".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »