Ärzte Zeitung, 20.02.2013

Novartis

Vasella verzichtet auf Abfindung

BASEL. Der scheidende Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella verzichtet nach heftiger Kritik auf seine Entschädigung für das Konkurrenzverbot.

Vasella hätte sechs Jahre lang jährlich 12 Millionen Franken, also insgesamt 72 Millionen Franken (rund 58,4 Millionen Euro), erhalten. Davon nehme er nun Abstand, teilte Novartis mit.

"Ich habe verstanden, dass in der Schweiz viele den Betrag für die Einhaltung des Konkurrenzverbotes als unverhältnismäßig hoch empfinden, trotz der Tatsache, dass ich meine Absicht bekannt gab, den Nettobetrag für wohltätige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen", wird Vasella in einer Mitteilung zitiert.

Der Aufsichtsrat betonte, dass er zwar an den Wert eines Konkurrenzverbots glaube. Dennoch trage man mit der Entscheidung, die Vereinbarung aufzuheben, den Bedenken der Aktionäre und weiteren Anspruchsgruppen Rechnung. (ck)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11094)
Organisationen
Novartis (1541)
Personen
Daniel Vasella (38)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »