Ärzte Zeitung, 11.04.2013
 

Übernahme

Merz lässt sich nicht auf Duell ein

FRANKFURT/MAIN. Merz Pharma hat sein Kaufangebot für die kalifornische Obagi Medical Products zurückgezogen. Das Frankfurter Familienunternehmen hatte 22 Dollar je Aktie des Anbieters von Produkten für die ästhetische Medizin geboten, insgesamt rund 300 Millionen Euro.

Nachdem der kanadische Pharmahersteller Valeant mit 24 Dollar je Aktie ein höheres Angebot abgegeben und eine Kaufvereinbarung mit Obagi geschlossen hatte, stieg Merz aus.

Merz sei "ein disziplinierter Käufer", begründete Firmenchef Philip Burchard die Entscheidung, sich nicht auf ein Übernahmeduell einzulassen. Ein höherer Kaufpreis sei für Merz nicht mehr wirtschaftlich. Nun wolle man sich nach alternativen Akquisitionsmöglichkeiten umsehen. (cw)

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